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1913 beging die Aktiengesellschaft für Glasindustrie, vormals Friedrich
Siemens ihr 25 jähriges Jubiläum und gab aus diesem Anlaß eine kleine
bebilderte Chronik heraus, von denen einige die Gleis- und Werksanlagen
zeigen.
Die Erfindung von Werner von Siemens, kam in der elektrischen Werkbahn
zur Anwendung. Im Gegensatz zu seinem Bruder, wurde Friedrich nicht
geadelt und trägt damit auch nicht das Adelsprädikat „von“ im Namen.
Die elektrische Schmalspurbahn mit 600 mm (Feldbahngleise) innerhalb der
Werksanlagen, diese war ca bis zum Jahre 1945 in Betrieb. Reste der
ehemaligen Verankerung der Oberleitung waren noch in den 70er Jahren an
der Schamotteabteilung vorhanden.
Es bleibt hier die Frage
welche Firma die Oberleitung im Werk installiert hat, nachdem die erste
El-Lok im Jahre 1902 von Arthur Koppel geliefert wurde. Weitere folgten
1904, 1906 und 1914.
Nach Info von Wolfgang D. Richter hat Arthur Koppel mit der Lieferung
von Lok 1 auch die Oberleitung als Gesamtpaket installiert und ab da
schon mit 220 V Gleichstrom betrieben.
Die Gleisanlagen verbanden die einzelnen Sparten des Werkes und
bewältigen den Transport von Rohstoffen für die Glasherstellung, Kohlen
und Brikett für die Gaserzeuger denn die Schmelzwannen werden mit Gas
gefeuert. Die Brennstoffe wurden in sogenannten Drehrosten verschwehlt,
das daraus gewonnene Gas zur Befeuerung der Wannenöfen benutzt.
Feuer- und Säurefeste Produkte der Schamotte werden zur Verladerampe
transportiert um in Staatsbahnwagen verladen zu werden. Das Werk verfügt
aber auch von Anfang an über etwa 2,5 km Normalspurgleise im
Fabrikgelände zur Anlieferung von Baumaterialien, Maschinen,
Ersatzteilen, Rohstoffen, Brennmaterial und zum Versand der
Glasprodukte. Lokomotivliste in Bearbeitung.
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Elektrolokomotiven Lieferungen nach Wirges E-Lok Nr. 1 von Arthur
Koppel 1902, 600 mm, 220 Volt an Siemens-Glas, Wirges E-Lok Nr.
2 von AEG 1906, 13 KW/17,5 PS/220 Volt an AG für Glasindustrie
vorm. Friedrich Siemens, Wirges E-Lok Nr. 3 von AEG 1907,
13 KW/17,5 PS/220 Volt an Siemens-Glasfabrik, Wirges Die 3 E-Loks im (Jahr
1913) Lokschuppen sind von Links Nr. 3, Mitte Nr. 2, rechts Nr. 1
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